Radiologie
Radiologie - München

Radiologische Methoden

Computertomographie

Radiologie - München. Computertomograph Computertomographie (CT) ist ein Röntgenaufnahmeverfahren, aus dem überlagerungsfreie Schnittbilder des Körpers gewonnen werden. Mit einem modernen Mehrzeilen-CT ist die Untersuchungszeit für den Patienten sehr kurz und komfortabel. Aus der Information der Abschwächung der Röntgenstrahlen werden die Schnittbilder errechnet, die dann mittels einer modernsten Workstation zu dreidimensionalen Aufnahmen weiterberechnet werden können.

Die Computertomographie wird vor allem verwendet zum Nachweis von frischen Blutungen im Kopf z. B. nach Unfällen, zur Diagnostik von Knochenveränderungen sowie zur Untersuchung der Wirbelsäule, der Lunge und des Bauches. In der Lunge können Entzündungen und Tumore sehr gut erkannt werden. Im Bauch sind Veränderungen der inneren Organe wie Leber, Milz, Bauchspeicheldrüse oder Nieren sehr gut sichtbar. Auch bei der Frage nach vergrößerten Lymphknoten wird in der Regel die Computertomographie als bestes Verfahren eingesetzt. Zur besseren Beurteilbarkeit wird häufig ein Röntgenkontrastmittel in eine Vene eingespritzt um Gefäße im Körper zu markieren oder krankhafte Veränderungen besser erkennen zu können.

ComputertomografWir verwenden ein ultraschnelles Mehrzeilen-CT-System (Firma Philips) mit speziell strahlensparenden Festkörperdetektoren, sowie einer extrem kurzen Röhrenumdrehungszeit (ca. ½ Sekunde), die die Untersuchungszeit deutlich verkürzt. Durch die spezielle CT-Technologie ist auch eine sehr hohe Auflösung möglich, das heißt es können Schichten von 0.5 mm Dicke angefertigt werden. Hierdurch gelingt die Darstellung von sehr feinen Strukturen (z.B. Knochen, Innenohrstrukturen).

Durch die jetzt erzielte Bildqualität und den langen Untersuchungsabschnitt während eines Scans ist eine Volumenbildgebung z.B. der gesamten Wirbelsäule, einer Extremität oder sogar des ganzen Körpers möglich. Es werden nicht mehr einzelne aneinander folgende Schichten ausgewertet, sondern ein gesamtes Volumen. Hierzu wird eine spezielle CT-Workstation (Extended Brilliance Workspace von Philips) eingesetzt, die den Volumendatensatz in allen Ebenen und Rekonstruktionsverfahren in Echtzeit berechnet und darstellt. Dies ist besonders wichtig für komplexe anatomische Strukturen.

> Kernspintomographie (MRT)